Dissythekid - »Pestizid« (EP)

: 05.12.2014 (Heart Working Class/Groove Attack)

Konfigurationen: 2CD, iTunes Bonus Track Edition

The Message nennt ihn den »Maeckes ohne Sonnenschein«, laut Falk zeigt er Rap-Deutschland, »wie man richtig mit Klischees spielt«. Der zwischen Ostberlin und Erfurt aufgewachsene HipHop-Newcomer Dissythekid veröffentlichte bereits im September 2014 online seine »Pestizid«-EP, die szeneintern auf beachtlichen Anklang stieß. Ab dem 05.12.2014 kommt ein Re-Release der EP in physischer und digitaler Form in den Handel. Dieses beinhaltet neben einem knackigen Re-Mastering nicht nur drei brandneue Bonus-Songs, sondern auch alle Instrumentals - das Rundum-Sorglos-Paket für die etwas andere Kaffeefahrt zu den Abgründen der Seele von Dissythekid, »Raps bösem Zwilling«.

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»Die EP (...) steckt das ein oder andere Top 10 Album locker und unbeeindruckt in die Tasche. So bleibt 'Pestizid' stets in Bewegung, statt an einem bestimmten Punkt zu verharren und sich irgendwann zu verlieren – ein Balanceakt, der vielen alteingesessenen Künstlern misslingt, wird hier von einem Newcomer mit Bravour vorgeführt. Dissythekid ist noch ein Geheimtipp – wird es aber wohl nicht lange bleiben. Die pointiert reflektierten Texte und die slicke Vortragsweise, gepaart mit den düsteren, synthetischen Instrumentalen und einem sicheren Gespür für Atmosphäre-Achterbahnfahrten machen aus dem geheimnisumwobenen Newcomer einen tatsächlich sehr interessanten Teil der Zukunft deutschen Raps.« (rap.de)

»Endlich einmal wieder frischer Scheiß in der deutschen Rapszene. Größte Neuentdeckung dieser Tage für mich. Bei YouTube gesehen, Name nie gehört, klingt witzig, klick. Und dieser Klick sollte sich als sehr gut erweisen. Mit seiner Mischung aus 'Fick die Welt'-Attitüde, humorvoller und stilvoller Rhetorik in Kombination mit seinen beklemmend-düsteren Beats drängt sich Dissythekid eindrucksvoll ins Game.« (Dressed Like Machines)

»Mal nachdenklich und reflektiert, mal lässig und unverschämt präsentiert sich der Rapper in seinem schnörkellosen, manchmal fast tristen Vortrag. Von düsteren und synthetischen Instrumentals begleitet, plant Dissythekid, alle mit seiner 'kranken Vision' zu überzeugen. Hip Hop-Tausendsassa Falk Schacht weiß er schon auf seiner Seite. Der bezeichnete ihn unlängst als 'Teil der Zukunft des deutschen Rap'. Dann kann ja (fast) nichts mehr schief gehen.« (laut.de)

»Erfurt haut einen raus und lässt 'Raps bösen Zwilling' auf die hiesige HipHop-Szene los: Dissythekid. Der junge Spitter aus der Wordsflysh-Crew wirkt optisch zwar in etwa so gefährlich wie eine Familien-Packung Taschentücher, legt auf dem wuchtigen Beat von Fynn aber ordentlich einen vor. (...) Oder wie Dissythekid selbst so schön sagt: 'So sieht Hoffnung aus.'« (Juice)

»Dissythekid ist eines der größten Talente im Deutschrap.« (JDs Rap Blog)